Über uns

Die Genossenschaft Wohnen in Gossau Zürich entstand aus dem Bedürfnis, eine nachhaltige und bezahlbare Alternative zum kommerziellen Wohnungs- und Gewerbebau zu bieten. Die Eigentümerschaft des Grundstücks, auf dem noch immer die alte Käserei steht, gab den Zuschlag dem Projekt des Architekten Aaron Wegmann. Sein Konzept des Miteinanders und sein grosses Engagement hatten sie überzeugt.
 

Vision

Gemeinsam etwas bewegen für Gossau ZH und preiswerten Wohn- und Gewerberaum schaffen – das ist unsere Motivation!

Wir bauen mitten in Gossau ZH eine Familien- und Mehrgenerationensiedlung mit Bistro, Pflegewohngruppen und einem Ladenlokal. Das noch heute auf dem Areal stehende Gebäude der alten Käserei wird dabei erhalten und in die Überbauung einbezogen. Dies wird dem Areal einen einmaligen Charme verleihen.

Indem unsere Bauten jeder spekulativen Verwendung dauernd entzogen sind, fördern wir eine nachhaltige Entwicklung und denken dabei auch schon an die nächste Generation.

Vorstand


  • Alfred Wäfler, 1950
    Alfred Wäfler, 1950
    Präsidium
  • Peter Fäh, 1991
    Peter Fäh, 1991
    Vize-Präsidium und Kommunikation
  • Marc Duerr, 1964
    Marc Duerr, 1964
    Finanzen
  • Fritz Scheibler, 1949
    Fritz Scheibler, 1949
    Bauwesen
  • Barbara Fischer, 1953
    Barbara Fischer, 1953
    Aktuariat
Alfred Wäfler, 1950
Präsidium

Ich möchte, dass es in Gossau etwas Schönes gibt, weil ich eine langjährige Beziehung zu dem Grundstück und zur Gemeinde habe. Gossau und seine  Bewohner/innen sollen Freude, an ein etwas Neuem haben, das wiederum gemeinschaftlich funktioniert.

Mein Beitrag ist, dass ich in Gossau sehr verwurzelt bin und aus meiner langjährigen Tätigkeit als Behördenmitglied Kontakte und Talente vermitteln kann.

praesidium@wig-zh.ch

Peter Fäh, 1991
Vize-Präsidium und Kommunikation

Seit mittlerweile über 20 Jahren lebe ich in Gossau und habe dieses Dorf schätzen gelernt; Ich bin hier zur Schule gegangen, habe hier ein grosses Beziehungsnetz und investiere mich seit nun schon zehn Jahren auch ehrenamtlich in die lokale Jugendarbeit.

Ich bin begeistert von der Idee, einen Lebensraum mitten im Dorf zu schaffen, wo verschiedene Generationen neben- und miteinander leben. Aus diesem Grund freue ich mich darauf, mich als Vertreter der jungen Generation in die Genossenschaft WiG einzubringen.

kommunikation@wig-zh.ch

Marc Duerr, 1964
Finanzen

Für ein Projekt, wie es von der Genossenschaft „Wohnen in Gossau“ an der Grütstrasse 37 vorgesehen und geplant ist, braucht es nebst vielen kreativen und innovativen Ideen auch eine führende Hand in finanziellen Belangen. Dank meiner über 30-jährigen Tätigkeit in verschiedenen Funktionen des Bankwesens, unter anderem Liegenschaften-Finanzierungen, erachte ich es als sinnvoll, die noch junge Genossenschaft zu begleiten, zumal ich in Oetwil am See, also in unmittelbarer Nachbarschaft, aufgewachsen bin und mich mit der Präsidentin, Pia Bianco, eine langjährige Freundschaft verbindet.

Damit sind, aus meiner Sicht, ergänzende Bausteine gelegt, um dieses interessante, zukunftsweisende, aber auch anspruchsvolle Projekt weiter zu entwickeln, zu realisieren und schliesslich der einheimischen Bevölkerung zur geplanten Nutzung zu überlassen.

finanzen@wig-zh.ch

Fritz Scheibler, 1949
Bauwesen

Grundsätzlich möchte ich mich für eine soziale Komponente einbringen.
Es freut  mich eine Projekt mitzugestalten wo Jung und Alt durchmischt und zusammenlebt. Zudem kann ich nach meiner Pension – Zeit aufbringen für einen guten Zweck.

bauwesen@wig-zh.ch

Barbara Fischer, 1953
Aktuariat

Ich bin im Grüt aufgewachsen und lebe heute nach 40jähriger Abwesenheit wieder in der Gemeinde Gossau. Zeitlebens, ob im Zusammenhang mit meinen beruflichen Tätigkeiten wie auch privat haben mich Menschen verschiedenen Alters und Herkunft interessiert, samt ihren Problemen und Anliegen.

Als ich von der Genossenschaft WiG und der Philosophie ihres Leitbildes gehört habe, hat mich dies sehr angesprochen. Ich bin sicher, dass diese Art von Wohnen Zukunft hat, da die heutigen Familienstrukturen sich grundlegend von denen der vergangenen Generationen unterscheiden. Die gesunde Durchmischung einer Siedlung mit Jung und Alt, Familien und Einzelpersonen aus allen Schichten wirkt sich sehr wertvoll auf das Zusammenleben aus, fördert die Solidarität und den Zusammenhalt. Deshalb unterstütze ich die Genossenschaft Wohnen in Gossau im Rahmen meiner Möglichkeiten gerne auch aktiv.

Freie Mietobjekte

Ab Frühling 2018 werden freie Wohnungen auf dieser Seite publiziert.
Update Oktober 2017: Aufgrund von Verzögerungen im Bewilligungsprozess verschiebt sich dieses Datum um mindestens ein Jahr.

Areal „Am Roswisbach“

Gossau hat seit dem frühen 19. Jahrhundert eine Tradition in der Milch- und Käsewirtschaft. Es werden erste Sennereien zur Käseproduktion gegründet, ab 1830 schiessen sie gar wie Pilze aus dem Boden. 1873 entsteht die Sennereigenossenschaft Gossau. Deren Wirken und Arbeiten wird 1973 von Christian Lehmann, dem Käsemeister in seinem Werk „100 Jahre Sennerei Gossau“ beschrieben.

Mitte der 1950 er Jahre ersetzt der Neubau einer Käserei die bisherigen Anlagen. Das bestehende Restaurant Rössli muss weichen. Die Bauern aus der Ortsteil Gossau lieferten hier ihre Milch hin, ca. 50 Lieferanten brachten bis zu 1.2 Mio l Milch pro Jahr. Dort arbeiteten der Käsermeister und ein Angestellter oder Lehrling. Die Käse wurden dann an die Käseunion Schweiz verkauft und von dahin in die ganze Welt. Im Jahr 2016 wurde das Bauprojekt auf den Namen "Am Roswisbach" getauft. Dieser bezieht sich auf den am Grundstück entlang fliessenden Bach, der im Zuge der Bauarbeiten renaturiert wird.

Teil des Bauprojekts auf dem Areal war zudem ein grosser Schopf für Waldmaschinen, Dreschmaschinen und andere gemeinsam durch die Bauern genutzte Gerätschaften. Für damalige Verhältnisse ebenfalls fortschrittlich war die Einrichtung einer Gemeinschaftsgefrieranlage. Der Zweck bestand darin, preiswert eine Möglichkeit der Konservierung zu schaffen als es noch nicht in jedem Haushalt einen Gefrierschrank gab. Noch heute ist diese Anlage in Betrieb und bietet Schrebergärtnern die Möglichkeit, ihre reiche Ernte sicher zu lagern.

Was Genossenschafter über das Projekt sagen

    urs_weberthomas_herpich
  • Mein Interesse und Motivation ist, dass das Land sinnvoll überbaut und nicht verspekuliert wird. Als ehemaliger Mit-Eigentümer fand es eigentlich schade, das Land zu verkaufen und wollte es der nächsten Generation weitergeben. Der von Aaron Wegmann aufgezeigte Weg einer Wohnbaugenossenschaft kommt meiner Vorstellung sehr nahe. Deshalb habe ich mich für diese Variante stark gemacht und freue mich, dass dies nun klappt. Mein Anliegen ist sinnvolles, günstiges aber nicht billiges Bauen, und zwar am liebsten mit Handwerkern aus dem Dorf. Hier werde ich meine Kontakte und Erfahrungen aus 30 Jahren als Bauherr auf meinem eigenen Hof einbringen.
    Urs Weber, 1953
  • In der Genossenschaft WIG-ZH werden in naher Zukunft Menschen zusammenleben, die an unterschiedlichsten Punkten ihres Lebens stehen: Singles, Paare, Familien – alte und junge Menschen – Kinder – gesunde Personen und solche, welche auf Betreuung angewiesen sind. Und alle werden mit dem übrigen Gossau ZH in Verbindung stehen. Es wird Austausch und Durchmischung geben. Und es wird Platz haben in der Genossenschaft für verschiedene Anlässe und Aktivitäten. Weg vom Nebeneinander zum bunten Miteinander. Das fasziniert mich und bewegt mich, mitzumachen. Im Vorstand bringe ich mein Fachwissen und meine Erfahrungen in den Bereichen Administration, Rechnungswesen, Controlling und Finanzierung ein. Darüber hinaus unterstütze ich gerne die übrigen Mitglieder des Vorstandes sowie die Arbeitsgruppen nach bestem Können in ihren Gebieten. Ebenfalls spannend finde ich die Projektierung des Bistros / Cafés mit. Ich freue mich, wenn daraus eine tolle Begegnungsstätte mit ausgezeichneten Verpflegungsmöglichkeiten wird.
    Thomas Herpich, 1963