Über uns

Die Genossenschaft Wohnen in Gossau Zürich entstand aus dem Bedürfnis, eine nachhaltige und bezahlbare Alternative zum kommerziellen Wohnungs- und Gewerbebau zu bieten. Die Eigentümerschaft des Grundstücks, auf dem noch immer die alte Käserei steht, gab den Zuschlag dem Projekt des Architekten Aaron Wegmann. Sein Konzept des Miteinanders und sein grosses Engagement hatten sie überzeugt.
 

Vision

Gemeinsam etwas bewegen für Gossau ZH und preiswerten Wohn- und Gewerberaum schaffen – das ist unsere Motivation!

Wir bauen mitten in Gossau ZH eine Familien- und Mehrgenerationensiedlung mit Bistro, Pflegewohngruppen und einem Ladenlokal. Das noch heute auf dem Areal stehende Gebäude der alten Käserei wird dabei erhalten und in die Überbauung einbezogen. Dies wird dem Areal einen einmaligen Charme verleihen.

Indem unsere Bauten jeder spekulativen Verwendung dauernd entzogen sind, fördern wir eine nachhaltige Entwicklung und denken dabei auch schon an die nächste Generation.

Vorstand


  • Pia Bianco, 1965
    Pia Bianco, 1965
    Präsidium
  • Alfred Wäfler, 1950
    Alfred Wäfler, 1950
    Vize-Präsidium & Finanzen
  • Walter Caflisch, 1935
    Walter Caflisch, 1935
    Bauwesen
  • Florian Glaser, 1987
    Florian Glaser, 1987
    Zusammenleben-Partizipation
  • Vincenzo Paolino, 1965
    Vincenzo Paolino, 1965
    Kommunikation
Pia Bianco, 1965
Präsidium

Als gelernte Pflegefachfrau und Case Managerin darf ich Menschen in all ihren Lebensphasen begegnen. Der Einsatz von Aaron Wegmann und die Idee eine Wohn- und Begegnungsform zu verwirklichen in welcher alle Generationen zusammenleben, veranlasst mich in dieser Genossenschaft mitzuarbeiten und dafür einzustehen. Das Konzept von Almacasa entspricht meinem Wunsch von würdigem Altern in unserer Gesellschaft. Durch meine süditalienischen Wurzeln habe ich generationenübergreifendes Wohnen selbst erfahren. Der  Wunsch in einer Gemeinschaft zu leben, in welcher alle zu einem guten Zusammenleben beitragen, begleitet mich seit jeher.

Auf Menschen zugehen, von meinem Gegenüber lernen, zukunftsweisende Projekte verwirklichen, neue Wege aufzeigen und selber beschreiten ist mir wichtig. Vernetzen, koordinieren und Prozesse begleiten zähle ich zu meinen Stärken. Ich freue mich, Teil von etwas neu Entstehendem zu sein und mit meinem Wissen und Können beizutragen!

praesidium@wig-zh.ch

Alfred Wäfler, 1950
Vize-Präsidium & Finanzen

Ich möchte, dass es in Gossau etwas Schönes gibt, weil ich eine langjährige Beziehung zu dem Grundstück und zur Gemeinde habe. Gossau und seine  Bewohner/innen sollen Freude, an ein etwas Neuem haben, das wiederum gemeinschaftlich funktioniert.

Mein Beitrag ist, dass ich in Gossau sehr verwurzelt bin und aus meiner langjährigen Tätigkeit als Behördenmitglied Kontakte und Talente vermitteln kann.

vize-praesidium@wig-zh.ch

Walter Caflisch, 1935
Bauwesen

Im November 2015 habe ich erstmals vom Projekt auf dem Areal der alten Sennerei gehört. Der Gedanke, eine solche Liegenschaft auf genossenschaftlicher Basis zu realisieren, fasziniert mich. Beim vorliegenden, durch Aaron Wegmann inszenierten Projekt ist die Realisierbarkeit mit Händen zu greifen. Eine einmalige Chance, die sich Gossau nicht entgehen lassen darf.

Die Qualität des Projektes, die einmalige Lage im Dorfzentrum, die angestrebte Durchmischung der BewohnerInnen, die Kombination mit dringend gesuchten Pflegewohnungen, die Bistro-Idee, die Aufwertung der Anlage durch den kleinen Bachlauf am Rande des Grundstückes, all das hat mich schlussendlich bewogen mich bei der Umsetzung, im Rahmen meiner Möglichkeiten, einzubringen.

Als Architekt im Unruhestand (Jahrgang 1935) liegt es auf der Hand mich im Bereich Planung / Realisierung zur Verfügung zu stellen.

bauwesen@wig-zh.ch

Florian Glaser, 1987
Zusammenleben-Partizipation

Der Gedanke vom gemeinschaftlichen Wohnen von Genossenschaften fasziniert mich. Es setzt eine wertvolle Alternative zur fortschreitenden Individualisierung und Vereinsamung. Dafür investiere ich mich gerne.
Meinen Beitrag zum Gelingen bringe ich durch meine Erfahrung in partizipativer Prozessgestaltung und Projektmanagement. Zudem vertrete ich die Interessen junger Familien.

zusammenleben-partizipation@wig-zh.ch

Vincenzo Paolino, 1965
Kommunikation

Als Gründer und Geschäftsleiter von Spectren/Almacasa freut es mich sehr, dass in Gossau das Konzept der Pflegewohngruppen geschätzt wird. Wir beschäftigen uns seit über 25 Jahren mit Lebens- und Alltagsgestaltung für ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Mich in der Genossenschaft zu engagieren heisst, zusammen mit anderen etwas zu bewegen,  die Begeisterung für den Altersbereich und meine kommunikativen Fähigkeiten einzubringen.

kommunikation@wig-zh.ch

Freie Mietobjekte

Ab Frühling 2018 werden freie Wohnungen auf dieser Seite publiziert.

Areal „Alte Sennerei“

Gossau hat seit dem frühen 19. Jahrhundert eine Tradition in der Milch- und Käsewirtschaft. Es werden erste Sennereien zur Käseproduktion gegründet, ab 1830 schiessen sie gar wie Pilze aus dem Boden. 1873 entsteht die Sennereigenossenschaft Gossau. Deren Wirken und Arbeiten wird 1973 von Christian Lehmann, dem Käsemeister in seinem Werk „100 Jahre Sennerei Gossau“ beschrieben.

Mitte der 1950 er Jahre ersetzt der Neubau einer Käserei die bisherigen Anlagen. Das bestehende Restaurant Rössli muss weichen. Die Bauern aus der Ortsteil Gossau lieferten hier ihre Milch hin, ca. 50 Lieferanten brachten bis zu 1.2 Mio l Milch pro Jahr. Dort arbeiteten der Käsermeister und ein Angestellter oder Lehrling. Die Käse wurden dann an die Käseunion Schweiz verkauft und von dahin in die ganze Welt.

Teil des Bauprojekts auf dem Areal war zudem ein grosser Schopf für Waldmaschinen, Dreschmaschinen und andere gemeinsam durch die Bauern genutzte Gerätschaften. Für damalige Verhältnisse ebenfalls fortschrittlich war die Einrichtung einer Gemeinschaftsgefrieranlage. Der Zweck bestand darin, preiswert eine Möglichkeit der Konservierung zu schaffen als es noch nicht in jedem Haushalt einen Gefrierschrank gab. Noch heute ist diese Anlage in Betrieb und bietet Schrebergärtnern die Möglichkeit, ihre reiche Ernte sicher zu lagern.

Was Genossenschafter über das Projekt sagen

    urs_weberthomas_herpich
  • Mein Interesse und Motivation ist, dass das Land sinnvoll überbaut und nicht verspekuliert wird. Als ehemaliger Mit-Eigentümer fand es eigentlich schade, das Land zu verkaufen und wollte es der nächsten Generation weitergeben. Der von Aaron Wegmann aufgezeigte Weg einer Wohnbaugenossenschaft kommt meiner Vorstellung sehr nahe. Deshalb habe ich mich für diese Variante stark gemacht und freue mich, dass dies nun klappt. Mein Anliegen ist sinnvolles, günstiges aber nicht billiges Bauen, und zwar am liebsten mit Handwerkern aus dem Dorf. Hier werde ich meine Kontakte und Erfahrungen aus 30 Jahren als Bauherr auf meinem eigenen Hof einbringen.
    Urs Weber, 1953
  • In der Genossenschaft WIG-ZH werden in naher Zukunft Menschen zusammenleben, die an unterschiedlichsten Punkten ihres Lebens stehen: Singles, Paare, Familien – alte und junge Menschen – Kinder – gesunde Personen und solche, welche auf Betreuung angewiesen sind. Und alle werden mit dem übrigen Gossau ZH in Verbindung stehen. Es wird Austausch und Durchmischung geben. Und es wird Platz haben in der Genossenschaft für verschiedene Anlässe und Aktivitäten. Weg vom Nebeneinander zum bunten Miteinander. Das fasziniert mich und bewegt mich, mitzumachen. Im Vorstand bringe ich mein Fachwissen und meine Erfahrungen in den Bereichen Administration, Rechnungswesen, Controlling und Finanzierung ein. Darüber hinaus unterstütze ich gerne die übrigen Mitglieder des Vorstandes sowie die Arbeitsgruppen nach bestem Können in ihren Gebieten. Ebenfalls spannend finde ich die Projektierung des Bistros / Cafés mit. Ich freue mich, wenn daraus eine tolle Begegnungsstätte mit ausgezeichneten Verpflegungsmöglichkeiten wird.
    Thomas Herpich, 1963